Corona-Live-Ticker vom 19. April: Südkorea meldet nur noch wenige Neuinfektionen | Aktuell Welt | DW

Corona-Live-Ticker vom 19. April: Südkorea meldet nur noch wenige Neuinfektionen | Aktuell Welt | DW

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Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ.

8.40 Uhr – Die australische Außenministerin Marise Payne fordert Untersuchungen zum Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China. „Die Themen rund um das Coronavirus sind Themen für eine unabhängige Überprüfung, und ich denke, dass es wichtig ist, dass wir das tun“, sagte sie dem Fernsehsender ABC. Australien werde darauf bestehen. Was die Transparenz Chinas angehe, sei sie besorgt.

7.10 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet insgesamt 139.897 Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland, das ist ein Plus von 2458 zum Vortag. Weitere 184 Todesfälle wurden verzeichnet, insgesamt sind damit bislang 4294 Menschen gestorben. Allerdings werden am Wochenende häufig Fälle zeitlich verzögert gemeldet. Genesen sind laut Internetseite des RKI rund 88.000 Menschen, rund 2700 mehr als am Vortag.

6.45 Uhr – In Israel werden einige Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Mehr Geschäfte dürfen wieder öffnen, Einkaufszentren und größere Märkte bleiben aber geschlossen, wie Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ankündigte. An den Arbeitsplätzen sind nun 30 Prozent der Belegschaft erlaubt, bisher waren es nur 15 Prozent. Statt der bisher 100 Meter, dürfen sich die Einwohner nun 500 Meter von ihrem Zuhause entfernen, ausgenommen Einkäufe, Arbeitswege oder Arzt- und Apothekenbesuche. Schulen bleiben geschlossen.

4.40 Uhr – China meldet 16 Neuinfektionen. Das ist die niedrigste Zahl seit dem 17. März, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilt. Neun davon seien aus dem Ausland eingeschleppt worden. Einen Tag zuvor waren noch insgesamt 27 neue Fälle gemeldet worden. Es habe keine weiteren Toten gegeben.

3.46 Uhr – Südkorea meldet erstmals seit zwei Monaten einen Anstieg der Neuinfektionen im einstelligen Bereich. Es gebe acht neue Fälle, teilt das Koreanische Zentrum für Krankheitsbekämpfung KCDC mit. Insgesamt gibt es in Südkorea 10.661 Infektionen und 234 Tote bekannt.

1.00 Uhr – Die Bundesregierung rechnet in der Corona-Krise mit einem Bedarf von jährlich bis zu zwölf Milliarden Atemschutzmasken in Deutschland. „Wenn wir allen Menschen in Deutschland das Arbeiten, Einkaufen und Busfahren mit Mundschutz ermöglichen möchten, brauchen wir zwischen acht und zwölf Milliarden Masken pro Jahr“, sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) der „Bild am Sonntag“. Ziel sei es, schon in der zweiten Sommerhälfte Millionen OP-Masken und Mundschutze in Deutschland produzieren zu können. Optimistisch zeigt sich Altmaier, dass die deutsche Wirtschaft gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen kann. „Deutschland kann und soll in spätestens drei Jahren stärker und besser dastehen als vor der Krise.“

0.24 Uhr – Sollte sich herausstellen, dass China für den Ausbruch des Coronavirus verantwortlich ist, warnt US-Präsident Donald Trump die Volksrepublik vor Konsequenzen. „Wenn sie wissentlich dafür verantwortlich waren, dann sollte es sicherlich Konsequenzen geben“, sagte der Präsident bei seiner täglichen Pressekonferenz zum Coronavirus. Trump und seine Berater haben China bereits öfter kritisiert, beim Ausbruch des Virus in Wuhan nicht transparent genug gewesen zu sein. 

0.00 Uhr – „Es ist viel zu früh, Entwarnung zu geben“, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz der „Welt am Sonntag“ auf die Frage, ob Deutschland in der Corona-Krise das Schlimmste hinter sich habe. „Das Infektionsgeschehen hat sich jetzt so weit verlangsamt, dass wir schrittweise Öffnungen wagen können“, so Scholz. Man müsse genau schauen, wie sich das auf die Infizierten-Zahlen auswirke. „Solange wir keinen Impfstoff gegen das Virus haben und keine therapeutischen Medikamente, werden wir unser soziales und wirtschaftliches Leben umstellen müssen“, sagt Scholz weiter. Ein Impfstoff werde vielleicht erst 2021 zur Verfügung stehen. Es werde bis dahin in gewissem Umfang Lockerungen geben. Diese würde sich aber von dem bekannten Alltag vor der Pandemie unterscheiden. 

sam/ww (afp, dpa, rtr)



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