Lesothos Premier setzt auf Hilfe des Militärs | Aktuell Afrika | DW

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Der Premier des kleinen Staates im südlichen Afrika versucht inmitten einer Kriminalermittlung um die Ermordung seiner Ex-Ehefrau Lipolelo mit Hilfe des Militärs seine Macht zu sichern. An diesem Samstag ließ der massiv unter Druck stehende Thomas Thabane in der Hauptstadt Maseru das Militär in Panzerwagen auffahren. Er habe die Streitkräfte des Landes mit der „Wiederherstellung der Ordnung“ beauftragt, sagte der 80-Jährige in einer Fernsehansprache. Dies geschehe, um „Gefahr von der Nation“ abzuwenden. Mit der Maßnahme werde auf skrupellose Personen und Institutionen reagiert, die das kleine Bergkönigreich im südlichen Afrika in Verruf gebracht hätten, teilte der Regierungschef mit.

Augenzeugen berichten, überall auf den Straßen seien Soldaten unterwegs. Aus Regierungskreisen verlautete, hochrangige Polizeivertreter seien von der Armee festgenommen worden.

Lesotho Corona-Pandemie | Machtkampf | Thomas Thabane setzt Militär ein (AFP/M. Molise)

Thomas Thabane setzt im Machtkampf auf das Militär

Der Schritt folgte auf eine Niederlage Thabanes vor Gericht: Er hatte vergeblich versucht, den Polizeichef des Landes abzusetzen. Gegen den Premier wird in Zusammenhang mit dem Mord an seiner damaligen Frau Lipolelo ermittelt. Sie war im Juni 2017 – kurz vor Thomas Thabanes zweiter Amtszeit – erschossen worden. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit seiner jetzigen Ehefrau Maesaiah für die Tat verantwortlich zu sein. Dem Mordanschlag ging ein langer Scheidungskrieg voraus. Lipolelo verweigerte ihren Verzicht auf die Rolle als First Lady. Zwei Tage nach ihrer Ermordung trat Thomas Thabane erneut das Amt des Regierungschefs an, zwei Monate später heiratete er Maesaiah. Anfang Februar war gegen Thabanes heutige Ehefrau Anklage erhoben worden. Gegen die Zahlung einer Kaution wurde die 42-Jährige allerdings freigelassen.

Lesotho, das frühere Basutoland, ist seit 1966 unabhängig. Das von Südafrika eingeschlossene Land, wegen seiner Höhenlage auch „Königreich im Himmel“ genannt, gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. König Letsie III., der formal an der Spitze der Monarchie steht, besitzt keine politische Macht.

qu/as (dpa, afp, rtr)



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